Aus Diversity-kompakt

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Das Graduiertenkolleg 1728 „Theologie als Wissenschaft“ rekonstruiert und erforscht seit 2012 Formierungsprozesse der Reflexivität von Glaubenstraditionen. In historischer und systematischer Analyse werden auf interdisziplinärem Forschungsweg die Begründungen religiöser Geltungsansprüche untersucht.

Das Kolleg zeichnet sich durch seine interkonfessionelle, interreligiöse und transdisziplinäre Forschungsarbeit aus. Diese fußt auf der Zusammenarbeit von vier Fachbereichen der Goethe-Universität – Evangelische und Katholische Theologie, Philosophie und Geschichtswissenschaften – sowie des Instituts für Studien der Kultur und Religion des Islam und einer Kooperation mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Die Forschung zielt darauf, unter anderem durch Einbindung nicht-theologischer Wissenschaften, den Wissenschaftscharakter der Theologie(n) zu plausibilisieren sowie speziell zur Etablierung von Islamischer Theologie im deutschen universitären Kontext beizutragen.

Das Graduiertenkolleg bietet ein vielfältiges Studienprogramm und gibt den KollegiatInnen die Möglichkeit, das Thema „Theologie als Wissenschaft“ in seiner Vielgestaltigkeit kennen zu lernen. Das breit gefächerte Angebot an Workshops, das in Kooperation mit der Goethe Graduate Academy realisiert wird, sorgt für notwendige Softskill- und Methoden-Kenntnisse der Promovierenden. Zum Ziel des Graduiertenkollegs gehört es, AbsolventInnen mit interreligiöser Kompetenz heranzubilden, eine generelle Sensibilität für unterschiedliche – etwa religiöse oder ethnische – Hintergründe zu schaffen und eine Hebung des Frauenanteils in den beteiligten Wissenschaften zu erreichen. KONTAKT

http://www.theologie-als-wissenschaft.de/


Chancengleichheit in den Wissenschaften

Das Graduiertenkolleg setzt sich entschieden für Chancengleichheit und Gleichstellung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Zur Ereichung der Förderung von Chancengleichheit gibt es folgende Maßnahmen:


  • Mittel für Gleichstellungsmaßnahmen
  • Unterstützung für schwangere/ stillende (Post)Doktorand*innen
  • Besondere Leistungen für Kollegiat*innen mit Kindern:

Das Graduiertenkolleg unterstützt promovierende Elten mit vielfältigen Angeboten: Dazu gehört eine volle Hilfskraftstelle, die Eltern bei der wissenschaftlichen Arbeit unterstützt, die finanzielle Übernahme von Babysitterkosten in Randzeiten der Tagesbetreuung, die Möglichkeit der Kinderbetreuung während Veranstaltungen des Graduiertenkollegs, Übernahme der Fahrtkosten für betreuuende Familienangehörige.


Das GRK kooperiert in Sachen Gleichstellung eng mit den an der Goethe-Universität vorhandenen Strukturen: Die Umsetzung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen betrachtet die Goethe-Universität als unverzichtbares Merkmal von Exzellenzentwicklung, Profilbildung und Internationalisierung (vgl. das Gleichstellungskonzept der Goethe-Universität). Im Gleichstellungsbüro der Universität, das mit einem eigenständigen Budget ausgestattet ist, sind zahlreiche Service-Stellen angesiedelt:

  • der Dual Career Service,
  • der Familien-Service,
  • das Gender & Diversity Controlling,
  • das Gender Consulting sowie
  • das Trainingsprogramm „Career Support – Training für Wissenschaftler*innen“.

Die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereiches 06 ist unsere Koordinatorin Corinna Sonntag. Die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs 07 ist unsere Koordinatorin Dr. Eva Bucher.

Drei große hochschulübergreifende hessische Mentoringprogramme, „ProProfessur“, „SciMento hessenweit“, „MentorinnenNetzwerk“ sind an der Goethe-Universität beheimatet, und decken damit Förderbedarfe auf allen Qualifikationsstufen weitgehend ab. Weitere kleinere Mentoring- und Coachingprogramme existieren an einzelnen Fachbereichen. Zudem werden seit 2009 jährlich 50.000 € für den Ruth Moufang Fonds bereitgestellt, ein Fonds zur Unterstützung karrierefördernder Maßnahmen für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen in den Fachbereichen.

Zudem bemüht sich der Familien-Service der Goethe-Universität um die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie.